Gefühle machen Politik - Populismus, Ressentiments und die Chancen der Verletzlichkeit
Autor: Prof. Dr. Hans-Jürgen Wirth, erschienen im Psychosozialverlag.
Gefühle haben großen Einfluss auf unser Handeln. Sie dienen als Motivationskraft und stiften in kollektiv geteilter Form Beziehung und Nähe zu anderen Menschen oder dienen der Abgrenzung von feindlichen Gruppen. Gefühle haben die Aufgabe, zu erkennen, was auf uns einwirkt, auszudrücken, was wir empfinden, und zu bewerten, was wir erkannt haben.
In der Politik und in anderen gesellschaftlic
hen Zusammenhängen spielen Gefühle deshalb eine zentrale Rolle: Der affektive Furor, den der Populismus entfacht, bündelt ohnmächtige Wut, blinden Hass, Neid, Verbitterung und Rachewünsche zu Ressentiments, die das soziale Zusammenleben vergiften. Gefühle, die an der menschlichen Verletzbarkeit anknüpfen, wie etwa Besorgnis, Trauer, Mitleid, Empathie und Hoffnung, eröffnen hingegen die Chance auf alternative Perspektiven. An zahlreichen Beispielen aus aktuellen politischen Auseinandersetzungen erläutert der Autor, wie Gefühle politisches Handeln beeinflussen und wie mit Gefühlen Politik gemacht wird.

Facetten der Gewalt. Inszenierung und Transformation von Gewalterfahrung
Herausgeberin: Dr. med. Gabriele Heinemann, erschienen im Psychosozial-Verlag.
In diesem Sammelband: „Facetten der Gewalt. Inszenierung und Transformation von Gewalterfahrung“ sind unter einem breiten Horizont  Beiträge (u.a. von sieben Mitgliedern des Instituts) zusammengetragen  zu Themen, die von der therapeutischen Arbeit mit Menschen, die unter dem Einfluss von Gewalterfahrungen stehen, bis zur Analyse des autoritären Charakters in aktuellen politischen Strömungen reichen.

Psychosoziale Entwicklung in der Postmoderne
Herausgeberin: Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Heike C. Schnoor, erschienen im Psychosozial-Verlag
Im vorliegenden Buch werden am Beispiel der Postmoderne die gesellschaftlichen Einflüsse auf die psychische Entwicklung des Menschen untersucht. Dabei erweitern die BeiträgerInnen die übliche anthropologische Perspektive auf Entwicklungsverläufe um eine psychosoziale. Sie widmen sich in ihren Beiträgen den verschiedenen Phasen, in denen die menschliche Entwicklung verläuft – Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter, Alter und Ende des Lebens – und skizzieren die spezifischen Entwicklungsaufgaben und -themen, die diese Phasen charakterisieren. 

Homo Diabolus – Über Glauben, Unglauben und Aberglauben
Autor: PD Dr. med. Peter Möhring, erschienen im Psychosozial-Verlag
„Homo Diabolus – Über Glauben, Unglauben und Aberglauben“ die Figur des Teufels aus religiöser, psychoanalytischer, psychologischer und neuro-biologischer Sicht und geht der spannende Frage nach: Wie viel vom Teufel steckt eigentlich in jedem Menschen?

Qualitätssicherung in der ambulanten Psychotherapie
Artikel von Dipl.-Psych. Jürgen Matzat